Line Coverage ist tot, die Jagd auf Mutationen ist eröffnet - und zwar im ganzen Stack

Eine Testabdeckung von ca. 75% auf Zeilenebene ist sehr gut und kann einem schon als Grundlage dienen. Aber wie aussagekräftig ist diese Zahl?

Wir werden uns in diesem Workshop mit dem Begriff des "Mutation Testing" beschäftigen und praktische Wege zum Einsatz zeigen. Wie ist die Abdeckung zu interpretieren, was kann man erreichen? Wie ist die Integration in ein bestehendes Projekt möglich und was ist bei der Erstellung der Tests zu beachten?

Der Workshop wird anhand einer Vaadin Webanwendung die praktischen Möglichkeiten

von Core Java bis hin zum Test einer UI aufzeigen. Wir werden uns ausschließlich innerhalb der Sprache Java bewegen.

Alle Erkenntnisse sind unabhängig von Vaadin sofort im praktischen Alltag einsetzbar.

Nutzen für den Teilnehmer:
Dank des Mutationtesting können die Teilnehmer mit wenig Aufwand, qualitativ bessere Tests schreiben. Der Aufwand wird damit von dem Menschen auf die Maschine verlagert. Da dieses Verfahren exakt reproduzierbare Ergebnisse bei wiederholten Durchläufen liefert, im Gegenteil zu Verfahren basierend auf Zufallszahlengeneratoren wie Monkey- oder PropertyBased-Testing, kann es auch zur Validierung in kritischen Umfeldern eingesetzt werden.

Behandelte Problemstellungen:
Was sind die Auswirkungen dieser Testmethode?

Wie werden die Durchlaufzeiten reduziert?

Welche Auswirkungen haben unterschiedliche Implementierungsarten auf das Refactoring?

Vorgetragen von: Sven Ruppert, Daniel Nordhoff-Vergien
Unternehmen: Vaadin GmbH

Vortragssprache: Deutsch
Level: Fortgeschrittene
Zielgruppe: Entwickler von Webanwendungen auf Basis von Java im industriellen Umfeld

Partner 2019

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