Ethische Automatisierung und Entscheidungsunterstützung durch Künstliche Intelligenz

Kurzbeschreibung

Die Künstliche Intelligenz verspricht viel: Auch intellektuelle Tätigkeiten und Entscheidungen können vollständig automatisiert und so Experten eingespart werden. Jedoch zeigen viele abschreckende Beispiele, dass dies aus ethischer Sicht nicht wünschenswert ist. Auch die erzielbare Qualität der Ergebnisse ist begrenzt und die Nichtdeterminiertheit und Nichterklärbarkeit der Ergebnisse wirft außer ethischen auch rechtliche Fragen auf.

 

Dieser Vortrag stellt einige Schwierigkeiten vor und diskutiert die Grenzen zwischen ethischem und unethischem Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Dabei wird die Ethik als Qualitätsanforderung an ein KI-unterstütztes IT-System bzw. als dessen emergente Eigenschaft betrachtet und ein Analyseverfahren mit Mitteln des Requirements Engineering empfohlen.

 

Nutzen für den Teilnehmer:
Die Teilnehmer/innen bekommen einen systematischeren, strukturierteren Blick auf die Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz. Damit wird das bisher oft eher abstrakt diskutierte Thema besser greifbar, diskutierbar und gestaltbar.

Behandelte Problemstellungen:
Warum man Künstliche Intelligenz nicht überall einsetzen sollte, wo es technisch machbar ist.

Wie man systematisch mit den Mitteln des Requirements Engineering Ethik-Anforderungen an IT-Systeme analysieren kann.

Vortragssprache: Deutsch
Level: Experte
Zielgruppe: Entscheider/innen und Berater/innen, die über den Einsatz von KI entscheiden oder beraten

Unternehmen:
Herrmann & Ehrlich

Vorgetragen von:
Dr. Andrea Herrmann

Dr. Andrea Herrmann